Ein Unfall ist passiert, wie verhalte ich mich?

Nie ein Schuld­an­er­kenntnis (“Ich bin schuld an dem Unfall…”) abgeben.

Falls Sie Ihrer Ansicht nach den Unfall nicht verschuldet haben, rufen Sie die Polizei. Aber Achtung: Dem Unfall­ver­ur­sa­cher droht gele­gent­lich ein Bußgeld­ver­fahren. Hinter­grund ist, dass die Tätig­keit der Polizei bei Unfällen die Ermitt­lungen von Straf­taten und Ordnungs­wid­rig­keiten ist. Entspre­chend zurück­hal­tend sind die Ermitt­lungen, wenn nur ein Blech­schaden vorliegt.

Alter­na­tive: Anfer­ti­gung eines eigenen Unfall­pro­to­kolls: folgende Daten müssen unter Vorlage der entspre­chenden Urkunden/Papiere notiert werden:

  • Namen des Fahrers, des Halters (Papiere zeigen lassen!) und das Kenn­zei­chen
  • Vor-, Nach­namen und Adressen von Zeugen
  • Entwerfen Sie mit dem Unfall­gegner eine Unfall­schil­de­rung.
  • Beide Betei­ligten bekommen ein vom jeweils anderen unter­schrie­benes Exem­plar.

Der Rechts­an­walt nimmt ab der Beauf­tra­gung durch Sie Kontakt mit dem Unfall­gegner bzw. dessen Versi­che­rung auf.
Die Kosten des Rechts­an­walts werden bei einem vom Unfall­gegner verur­sachten Unfall von dessen Versi­che­rung erstattet: der Unfall­ge­schä­digte hat Anspruch auf einen Rechts­bei­stand. In Zwei­fels­fällen oder auch bei einer Vertei­di­gung im Bußgeld­ver­fahren hilft die Rechts­schutz­ver­si­che­rung.