Vermögensauseinandersetzung

Über gemein­same Vermö­gens­ge­gen­stände wie gemein­same Konten oder eine gemeinsam erwor­bene Immo­bilie sollte im Zuge des Schei­dungs­ver­fah­rens eine Eini­gung getroffen werden, zwin­gend erfor­der­lich ist dies aller­dings nicht. So kann das hälf­tige Mitei­gentum an einer Immo­bilie ohne weiteres auch über die Schei­dung hinaus bestehen bleiben. Will ein Mitei­gen­tümer die Immo­bilie veräu­ßern, der andere nicht, bleibt nur der Antrag auf Teilungs­ver­stei­ge­rung. Die Immo­bilie wird dann zwangs­ver­stei­gert und der Erlös geteilt.