Archiv 2017

Schmerzensgeld für Hinterbliebene

Nach stän­diger Recht­spre­chung stand den Hinter­blie­benen bei Verlust eines Ange­hö­rigen, beispiels­weise in Folge einer nicht dem medi­zi­ni­schen Stan­dard entspre­chenden Behand­lung, nur ausnahms­weise dann ein eigener Schmer­zens­geld­an­spruch zu, wenn sie durch den Verlust des Getö­teten deut­lich über das normale Maß hinaus in ihrem gesund­heit­li­chen Befinden beein­träch­tigt waren. Erfor­der­lich war also eine eigene, fass­bare Gesund­heits­be­schä­di­gung von einigem Gewicht.

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Carsharing – Schadensersatz bei Unfallflucht

Bei einer Beschä­di­gung des genutzten Pkw, kann der Kunde zum Ersatz des am Fahr­zeug entstan­denen Scha­dens  verpflichtet sein. Gerade bei einer poli­zei­lich fest­ge­stellten Unfall­flucht wird vom Anbieter der am „eigenen Pkw“ entstan­dene Schaden in aller Regel in voller Höhe geltend gemacht. Die Inan­spruch­nahme des Kunden ist dabei aber keines­wegs immer gerecht­fer­tigt:

In den zugrun­de­lie­genden Rahmen­ver­trägen bzw. den Allge­meinen Geschäfts­be­din­gungen („AGB“) ist regel­mäßig verein­bart, dass der Kunde Versi­che­rungs­schutz im Sinne einer Voll­kas­ko­ver­si­che­rung genießt.

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Berufsunfähigkeitsversicherung: Die Reaktionsmöglichkeiten und Pflichten des Versicherers

Wenn Sie einen Antrag auf Leis­tungen wegen Berufs­un­fä­hig­keit stellen, wird der Versi­cherer zunächst Unter­lagen anfor­dern und diese zur Prüfung des Leis­tungs­falles auswerten. Die weiteren Hand­lungs­mög­lich­keiten des Versi­che­rers sind dann aber begrenzt, denn in den Versi­che­rungs­be­din­gungen und dem einschlä­gigen Versi­che­rungs­ver­trags­ge­setz (VVG), dort § 173 Abs. 1, ist gere­gelt, dass der Versi­cherer nach entspre­chender Prüfung in Text­form erklären muss, ob er seine Leis­tungs­pflicht aner­kennt.

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